Phänomen „Fakenger“

Immer mehr Fixies, Courier-Bags und alte italienische Stahlrahmen bevölkern die urbanen Radwege. Warum wollen so viele Radfahrer wie Fahrradboten aussehen?

Kampf gegen die Hydra? Zum Meinungsstreit in Sachen Internetpiraterie

Ist der/die audiovisuelle UrheberIn von der illegalen Gratiskultur im Internet bedroht? Oder ist der freie und kostenlose Zugang zu künstlerischen/audiovisuellen Werken im Internet die große Chance und eine Notwendigkeit? Eine Podiumsdiskussion.

Das Ende der radikalen Märkte

Wie konnte der Neoliberalismus die aktuelle Krise so unbeschadet überstehen?

Mike Kelley ist tot

Der Spezialist für das Unbewusste und Arbeiter an der Schnittstelle zwischen Pop und Kunst starb im Alter von 57 Jahren.

Das Phänomen „Fakenger“

Die radikale Fahrweise der Fahrradbot_innen im großstädtischen Verkehrswahnsinnn, ihre Individualität und das Freiheitsversprechen ihrer Arbeit scheinen jede Menge Sehnsüchte unserer Jetztzeit zu bedienen. Denn wie sonst wäre es zu erklären, dass immer mehr Koperier_innen ihrer Kultur auf den Radwegen auftauchen.

Sound Tossing

Klanginterventionen als künstlerisch-politisches Instrument gegen Dauerbeschallung und Privatisierung des öffentlichen Raums in der Stadt.

Die Partitur kreativer Arbeit

Innerhalb der gegenwärtigen „Wissensgesellschaft“ hat sich der Faktor Arbeit grundlegend verändert. Das Herstellen von Objekten ist längst nicht mehr Motor kapitalistischer Wertschöpfung; Kommunikation ist die neue Königin der Produktivkräfte. Der italienische Philosoph Paolo Virno entwickelte in den letzten dreißig Jahren Möglichkeiten, wie immaterielle Arbeit neu gedacht werden kann.

Graswurzeln aus Plastik

Lobbyorganisationen verkleiden sich als Bürgerinitiativen und inszenieren den Protest der Wutbürger. Astroturfing boomt.

„The innere Schweinehund does not live here anymore“

Diedrich Diederichsen über aktuelle Vorstellungen von kreativer Arbeit und dem Wunsch nach einem "intensiven Leben"

Normalisierung von Weiblichkeit im Pop

Missy Magazine feierte seine zehnte Ausgabe und bleibt weiter das feministische Gegengewicht im Popjournalismus. Ein Interview und Radiobeitrag mit Sonja Eismann.