Alter Hut Parkour

Dass Parkour ein ziemlich alter Hut ist, beweist Arnim Dahl in diesem Video. Der “Stuntman”, wie man das damals nannte, war schon in den 1930er Jahren auf Hausmauern, Zügen und quer durch den urbanen Dschungel unterwegs. Vielleicht beweist dieses Fundstück auch, dass diese Art der Fortbewegung viel weniger mit den Mythen rund um David Belle, zu tun hat, als angenommen. Die Mär erzählt, dass David als Kind von seinem Vater -  einem ehemaligen Vietnamsoldaten – in den Wäldern Nordfrankreichs die Méthode Naturelle lernte, eine Kunst der Bewegung durch die Landschaft. Alles im Einklang mit der Natur versteht sich. Ende der 80er Jahre übertrug er diese Methode spielerisch auf die urbane Landschaft des Pariser Vorortes Lisses aus Beton und Stahl. Eh vielleicht, aber der erste war er damit nicht. /via

Zukunftsradio

Interessant wie dominant das Thema Auto im Design der 40er Jahre war. Dass dieses Radio der Zukunft einmal ein tragbares Telefon kleiner als eine Zigarrettenschachtel werden würde, dass war dann wohl auch Samuel A. Marx etwas zu visionär. (Von pour15minutesdamour via Glaserei)

Ihr seht scheiße aus

Manche sehen schlechter aus wie früher (Michael Philip Jagger)

Manche besser (Patti Smith)

Und manche gleich (Joan Jett)

Auf jeden Fall müssen fast alle dieses eine Gesicht mit dem sie bekannt wurden immer noch tragen.

Die große Vorher-Nachher-Show mit Michael Philip Jagger, Keith Richards, Steven Tyler, Debbie Harry, Bret Michaels, Johnny Rotten, Vincent Damon Furnier, Iggy Pop, Patti Smith, Ozzy Osbourne, Bob Dylan, David Lee Roth, Pat Benatar, Rod Stewart, David Bowie, Robert Plant, Stevie Nicks, Charlie Watts, Tommy Lee, Meat Loaf, Axl Rose, Joan Jett, Motley Crue, Ron Wood, Eddie Van Halen, Tom Petty, Nancy and Ann Wilson, Ted Nugent, Nikki Sixx, James Hetfield, Steve Perry, Cherie Currie, Sting, David Crosby, Bruce Dickinson, David Coverdale, Neil Young, Grace Slick, Bono, Slash, Jon Bon Jovi, Joe Elliott, Richie Sambora, Gene Simmons, Linda Ronstadt, Annie Lennox, The Boss, Courtney Love, C. C. DeVille (via withoutfield)

Endlich Schluss mit Schuhe binden

via MAKE Magazin

Big Bag Big Boom

Ein unwissenschaftlicher Blick auf den Ursprung des Lebens, die Evolution und wie es vielleicht wieder zu Ende gehen könnte.

Big Bag Big Boom – the new wall-painted animation by blu via rebel:art

The world’s slowest Porsche

Mehr zum Ferdinand GT3 RS von Hannes Langeder

Die Krise des Kapitalismus (Comic)

David Harvey kennt sich ziemlich gut mit Marx aus. Wahrscheinlich weil er seit 40 Jahren an der City University of New York unterrichtet und dort Jahr für Jahr exakt ein Buch bespricht: Das Kapital. Jahr für Jahr dieses eine Buch. Und weil Konsequenz dieser Art fast unweigerlich zu Expertentum führt, Harvey deshalb gerne eingeladen wird, um die Krise des Kapitalismus aus Marxistischer Perspektive zu betrachten, und weil er das Glück hatte, dass RSAnimate seine eloquenten Auführungen bebildert hat, gibt es dieses Video. Das unterhaltsamste Stück ökonomische Theorie, das ich je gesehen hab.

Harveys Vortrag in voller Länge.

8-bit Pink Floyd – Dark Side of the Moon

von James Grahame

Rock ‘n’ Roll. Das ganze Album gibt’s da zum Downloaden. Oder halt auf YouTube. Alles weitere steht dort. Via Peter Glaser.

Finanztranskationssteuer? Find’ ich gut.

Eine Petition dafür kann man da unterzeichnen: makefinancework.org
(via Text & Blog)

Vier Sätze für den Journalismus (Update)

Dirk von Gehlen von jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) bittet nach dem Vorbild der Society of Professional Journalists, die eine Twitter-Empfehlungs-Liste mit angelsächsischen Kollegen veröffentlichte, um vier Sätze für den Journalismus, die deutsche Journalist_innen auf ihren Blogs beantworten sollen. Wenn man “deutsch” eher sprachlich als nationalstaatlich versteht, dürfen – nehme ich an – auch Österreicher_innen mitmachen.

(Meine) vier Sätze für den Journalismus

Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Themen, Geschichten und Zugänge zu finden, die abseits von Imperativen wie Formatierung, Nutzungsoptimierung, Lakonie, Originalität oder Konsumierbarkeit an möglichst präziser ästhetischer und politischer Reflexion interessiert sind.

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn
Nutzer_innen neben einer kommentierenden Funktion auch eine produzierende zugemutet wird.

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte
den Unterschieden der verschiedenen Ausspielwege so viel Beachtung geschenkt wird.

So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Journalistische Qualität (die es genauer zu definieren gilt) jenseits von Konsumierbarkeit, Netz-/Klickökonomien, journalistischer Effizienz und Quote wird ihren Wert finden und Public Value wird vom leeren Signifikanten zum journalistischen Burner.

Ergebnisse

Eine erste Zusammenfassung gibt’s auch schon. (Update 3.6.10 22:20)