Dirk von Gehlen von jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) bittet nach dem Vorbild der Society of Professional Journalists, die eine Twitter-Empfehlungs-Liste mit angelsächsischen Kollegen veröffentlichte, um vier Sätze für den Journalismus, die deutsche Journalist_innen auf ihren Blogs beantworten sollen. Wenn man “deutsch” eher sprachlich als nationalstaatlich versteht, dürfen – nehme ich an – auch Österreicher_innen mitmachen.
(Meine) vier Sätze für den Journalismus
Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Themen, Geschichten und Zugänge zu finden, die abseits von Imperativen wie Formatierung, Nutzungsoptimierung, Lakonie, Originalität oder Konsumierbarkeit an möglichst präziser ästhetischer und politischer Reflexion interessiert sind. Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn Nutzer_innen neben einer kommentierenden Funktion auch eine produzierende zugemutet wird. In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte den Unterschieden der verschiedenen Ausspielwege so viel Beachtung geschenkt wird.
So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Journalistische Qualität (die es genauer zu definieren gilt) jenseits von Konsumierbarkeit, Netz-/Klickökonomien, journalistischer Effizienz und Quote wird ihren Wert finden und Public Value wird vom leeren Signifikanten zum journalistischen Burner.
Ergebnisse
Eine erste Zusammenfassung gibt’s auch schon. (Update 3.6.10 22:20)
http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/viele-satze-fur-den-journalismus/ Digitale Notizen » Blog Archive » Viele Sätze für den Journalismus
[...] seinem Blog formuliert Michi Schmidt als Lernziel für jeden Journalisten: “Themen, Geschichten und [...]
Michael Schmid produziert Texte und Radiomomente für FM4 und Ö1.
Vier Sätze für den Journalismus (Update)
Dirk von Gehlen von jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) bittet nach dem Vorbild der Society of Professional Journalists, die eine Twitter-Empfehlungs-Liste mit angelsächsischen Kollegen veröffentlichte, um vier Sätze für den Journalismus, die deutsche Journalist_innen auf ihren Blogs beantworten sollen. Wenn man “deutsch” eher sprachlich als nationalstaatlich versteht, dürfen – nehme ich an – auch Österreicher_innen mitmachen.
(Meine) vier Sätze für den Journalismus
Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Themen, Geschichten und Zugänge zu finden, die abseits von Imperativen wie Formatierung, Nutzungsoptimierung, Lakonie, Originalität oder Konsumierbarkeit an möglichst präziser ästhetischer und politischer Reflexion interessiert sind.
Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn Nutzer_innen neben einer kommentierenden Funktion auch eine produzierende zugemutet wird.
In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte den Unterschieden der verschiedenen Ausspielwege so viel Beachtung geschenkt wird.
So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Journalistische Qualität (die es genauer zu definieren gilt) jenseits von Konsumierbarkeit, Netz-/Klickökonomien, journalistischer Effizienz und Quote wird ihren Wert finden und Public Value wird vom leeren Signifikanten zum journalistischen Burner.
Ergebnisse
Eine erste Zusammenfassung gibt’s auch schon. (Update 3.6.10 22:20)